Landshuts OB sieht NLZ bei der "Spiele" als tolles Projekt

von Norbert Herrmann

Von links Peter Wimmer, Dr. Thomas Keyßner, OB Alexander Putz, Manfred Maier, Günther Leipold und Oliver Lieb.

„Hier hat sich ein tolles Projekt bestens entwickelt, mit dem man auch im Fußball durch bestmöglichste Förderung der Talente Schritt für Schritt zur Spitze strebt“, betonte Putz nach einem Informationsnachmittag bei der „Spiele“, zu dem der Vorstandsvorsitzende Manfred Maier das Stadtoberhaupt eingeladen hatte. Einen ausführlichen Überblick über die Entstehung, Gesamtstruktur und das erfolgreiche Wirken des Leistungszentrums gaben unterdessen Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner, zugleich Mitglied im SVL-Jugendausschuss, der Leiter der vereinseigenen medizinischen Abteilung Günther Leipold und der eigens angereiste DFB-Stützpunktkoordinator für Südbayern Peter Wimmer. Letzterer stellte die Ausnahmestellung des Landshuter Nachwuchsleistungszentrum innerhalb der weiß-blauen Grenzen heraus: „Zu Recht belegte der Standort Landshut bei der letzten Evaluierung den ersten Platz in Bayern. Seither hat sich dessen Qualität sogar noch verbessert“, so Wimmer. „Das Gesamtkonzept Verein/Stadt und Verband funktioniert hier einfach hundertprozentig“, fügte er hinzu und verwies gleichzeitig auf den vorbildlichen Einsatz von SVL-Vorstand Manfred Maier, der seit seinem Amtsantritt allergrößten Wert auf die Nachwuchsarbeit legt und den Verein insgesamt in allen Belangen in ein ruhiges Fahrwasser lenkte.

Allgemein hervorgehoben wurde der nachhaltige und unverzichtbare finanzielle Rückhalt der Sponsoren. Interessante Zahlen vermittelte NLZ-Leiter Oliver Lieb. Insgesamt beherbergt das hiesige NLZ elf Mannschaften. Für die Ausbildung der Nachwuchsspieler stehen nicht weniger als 27 Trainer, davon 23 mit Lizenz zur Verfügung. Die U 19- und U 17-Junioren, sowie neuerdings auch die U 15-Junioren der SpVgg Landshut sind in den Verbandsligen vertreten. In diesem Zusammenhang ist die „Spiele“ Spitzenreiter in Niederbayern.  Mit Fabian Laubner, Jonas Moosauer, Robin Oswald und Jonas Wieselsberger konnten erneut vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchsbereich in den Kader der ersten Mannschaft integriert werden. Mit Ausnahmetalenten aus dem Landshuter NLZ bedienten sich auch heuer wieder die Profivereine FC Bayern München, FC Ingolstadt, SSV Jahn Regensburg und auch der TSV 1860 München.

Im Rahmen seiner Info-Tour besichtigte OB Alexander Putz auch die Sportstätten bei der Spielvereinigung einschließlich des sanierten Kunstrasenplatzes. Fußball bei der „Spiele“ ist für ihn übrigens keinerlei Neuland, wie er ausdrücklich versicherte. Vielmehr verfolge er das Geschehen am Hammerbach mit all seinen Höhen und Tiefen seit den frühen Achtzigerjahren an. Einen hohen Stellenwert besitze laut Alexander Putz der Fußball in Landshut allemal und gerade die einen Riesenanklang gefundene Fußballiade 2017 bedeutete eine Riesenwerbung für die Stadt. Dem Projekt Nachwuchsleistungszentrum bei der SpVgg Landshut versprach der Oberbürgermeister letztlich seine volle Unterstützung. 

In das Blickfeld der bayerischen Profivereine rückt nach wie vor das bei der SpVgg Landshut installierte Nachwuchsleistungszentrum.In dieser Saison sind es mit Tim Hoffmann, Hatim Moussaui, Danny Ruhland und Adrian Nagel gleich vier junge Ausnahmetalente der U 11 und U 13, die sich dort unter der Regie ihrer Trainer Martin Gallitzendörfer, Christoph Petrik und Stefan Bauer bestens entwickelten. Während Tim Hoffmann zum FC Bayern München wechselt, streift Hatim Moussaui künftig das Trikot des FC Ingolstadt über. Danny Ruhland und Adrian Nagel spielten künftig beim Nachwuchs des SSV Jahn Regensburg. Auf dem Bild von links Trainer Martin Gallitzendörfer, Hatim Moussaui, Jugendleiter Willi Löbenbrück, Danny Ruhland, Adrian Nagel, Christoph Petrik und NLZ-Leiter Oliver Lieb. Eingefügtes Bild: Tim Hoffmann.

 

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